Plaste und Elaste: Das unterschätzte Design des DDR-Alltags
, Von DDR KULT Redaktion, 1 min Lesezeit
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Warum DDR-Kunststoffdesign heute in Museen steht: die Geschichte von Plaste und Elaste, vom Eierbecher bis zur Brotdose.
"Plaste und Elaste aus Schkopau" – wer über die Transitautobahn fuhr, kannte den Schriftzug. Kunststoff war in der DDR nicht nur Werkstoff, sondern Programm: Weil Metall und Importmaterialien knapp waren, wurde Plaste zum Material des Alltags.
Vom Eierbecher über den Mixer bis zur berühmten Sprelacart-Küche: DDR-Produktdesigner schufen aus Kunststoff Alltagsgegenstände, die heute in Designmuseen stehen. Die Formen waren klar, funktional und farbenfroh – nicht trotz, sondern wegen der Materialknappheit. Was lange als billig galt, wird heute als eigenständige Designsprache gefeiert.
Die stapelbaren Campinggeschirre, die Brotdosen mit Schnappverschluss, die Sanduhr-Eierbecher: Viele dieser Stücke haben Jahrzehnte überlebt, weil sie schlicht unkaputtbar waren. Originale erzielen auf Sammlerbörsen inzwischen stolze Preise.
Unsere Brotdose Plaste bringt den Klassiker zurück in die Pause – und in der Wohnen-Kollektion findest du weitere Stücke im Geist des DDR-Alltagsdesigns. Funktional, ehrlich, kult.