Strichtarn: Vom NVA-Tarnmuster zum Streetwear-Kult
, Von DDR KULT Redaktion, 1 min Lesezeit
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Einstrich, Keinstrich: Wie das Tarnmuster der NVA entstand und warum es heute auf Festivals und Straßen getragen wird.
Ein Strich, kein Strich: Das Strichtarn-Muster der NVA ist eines der unverwechselbarsten Tarnmuster der Militärgeschichte. Entwickelt in den 1960er Jahren, bestand es aus feinen braunen Strichen auf graugrünem Grund und wurde bis zum Ende der DDR von der Nationalen Volksarmee getragen.
Die Idee dahinter: Statt großflächiger Flecken sollte das feine Strichmuster die Silhouette des Trägers auf mittlere Distanz auflösen, besonders im Wald und in der Dämmerung. Im Volksmund hieß das Muster schlicht "Einstrich-Keinstrich". Millionen Wehrpflichtige trugen es, vom Felddienstanzug bis zum Regenschutz.
Nach der Wende landeten Unmengen Strichtarn-Bestände auf Flohmärkten und in Armeeshops. Was als Restposten begann, ist heute Sammlerware und Streetwear: Das Muster ist unverbraucht, hat eine echte Geschichte und hebt sich von jedem westlichen Camouflage ab.
Wer den Look will, ohne 40 Jahre alte Bestände zu tragen, findet bei uns moderne Neuauflagen: das Strichtarn T-Shirt für den Alltag oder die Bauchtasche im Strichtarn-Look als Festival-Begleiter. Einstrich, Keinstrich, Kult.