
🚜 Was waren LPGs in der DDR? Landwirtschaft zwischen Genossenschaft und Gemeinschaft
, Von Onur Oertuelue, 1 min Lesezeit

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Was war eigentlich eine LPG in der DDR? Erfahre hier, wie Bauern zusammenarbeiteten, lebten – und was das für den Alltag bedeutete.
Wer in der DDR auf dem Land lebte, kam an einem Begriff nicht vorbei: LPG. Doch was verbarg sich hinter den „Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften“ – und wie war das Leben dort wirklich?
LPG stand für Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft – ein Zusammenschluss von Bauern, die ihre Höfe, Felder, Maschinen und Tiere in eine gemeinsame Genossenschaft einbrachten.
Statt Einzelhöfen gab es Großbetriebe, in denen gemeinsam gearbeitet, geerntet und geplant wurde – nach dem Motto: „Alle für einen – einer für alle.“
Morgens um 6:00 Uhr Melken
Mittags im Speisesaal Kartoffelsuppe
Nachmittags Stallarbeit oder Felder bestellen
Die LPG war nicht nur Arbeitsplatz – sie war auch sozialer Treffpunkt, Wohnort und oft das kulturelle Zentrum eines Dorfes.
Wer kennt sie nicht – die typischen Szenen: Kühe auf der Dorfstraße, Traktoren mit Anhänger voll Rüben, Kinder winken aus dem LPG-Bus.
Die LPGs standen für Mechanisierung und Planwirtschaft. Was produziert wurde, entschied oft nicht das Dorf, sondern der 5-Jahres-Plan.
Aber: Viele DDR-Bürger erinnern sich bis heute mit Stolz an die harte, ehrliche Arbeit in der LPG.
💬 Hast du selbst oder deine Familie in einer LPG gearbeitet? Schreib uns deine Erinnerung!
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